Organpflege -Haut-
Unsere Organe haben lebenswichtige Aufgaben im Körper und gleichzeitig große Auswirkungen auf unser gesamtes Wohlbefinden. Der Körper hat viele selbstregulierende Fähigkeiten und doch können wir ihn mit einer Organkur unterstützen. Es ist eine schöne Weise, uns etwas Gutes zu tun, damit wir uns gesünder und vitaler fühlen können.
Wähle ein Organ aus, dass derzeit Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigt.
Vielleicht die Leber, die Niere oder der Magen.
Je nach dem, wie du dein Organ unterstützen möchtest, lege dir den Zeitrahmen und Zeitpunkt fest. Eine Kur dauert 4-6 Wochen.
Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn du dich mit Heilpflanzen auskennst, kannst du gerne frische Pflanzen sammeln und anwenden. Ansonsten besorge dir die benötigten Pflanzen im Reformhaus oder der Apotheke. Pflanzen lassen sich gut als Tee, Presssäfte, Tinkturen oder Fertigpräparate anwenden.
Im nächsten Beitrag stelle ich dir ein paar Organkuren vor.
Gerne berate ich dich auch persönlich.
Quelle: „Heilpflanzenkuren“ von Ursel Bühring
Die Ringelblume ist keine Wildpflanze und kommt angebaut in den Gärten vor.
Derzeit finden wir sie vermehrt auf Feldern, auf denen Wiesenblumen ausgesät wurden,
um unsere Insektenvielfalt zu erhalten.
Die Ringelblume wirkt wundheilend, desinfizierend, granulationsfördernd, entzündungshemmend
und stillt Wundschmerzen.
Neuere Forschungen zeigen, dass die Ringelblume krebsfeindliche Stoffe hat.
Man verwendet sie als Tee, Salbe oder Tinktur.
Ringelblumenblüten sind in vielen Teemischungen enthalten, denn sie unterstützen mit ihren guten, lymphfördernden Eigenschaften jede Kräuteranwendung. Sie regt den natürlichen Entgiftungsprozess unseres Körpers an und wird deshalb auch während der Fastenzeit gerne getrunken.
Für eine Tasse Tee übergießt man 2 TL Blüten mit ¼ l kochendem und lässt ihn zugedeckt ca. 7-10 Minuten ziehen.
Die Salben wurden früher mit Schweinefett als Grundlage zubereitet. Heutzutage allerdings, durch die Giftstoffe der Umwelt, dem Futter und der Zugabe von Antibiotika, nicht mehr geeignet. Heute stellt man Ringelblumenöl mit Hilfe von Olivenöl oder Sonnenblumenöl her.
Das Öl dient als Salbengrundlage und wird auf bereits geschlossene Wunden aufgetragen.
Die Tinktur der Ringelblume kann man verdünnt auf offene Wunden geben.
Auf meinen Kräuterwanderungen sammeln wir gemeinsam die Pflanzen die gerade Saison haben.
Wenn du mehr erfahren möchtest, dann melde dichzu einem meiner Kräuterkurse an.