Wegerich

Wie der Name schon sagt, finden wir den Wegerich auf unseren Wegen
und ich bin mir sicher, jeder kennt ihn!

Heilwirkung und Anwendung

Man unterscheidet den Spitz-, Mittel- und Breitwegerich.
Alle Arten sind essbar und bereichern jede Mahlzeit.
Er wurde schon immer als Heilmittel bei Hautverletzungen und Erkältungssymptomen, wie Husten verwendet.
Seine Inhaltsstoffe wirken antibiotisch, entzündungshemmend und erweichend. Der Spitzwegerichsirup gilt als ein bewährtes Hustenmittel, vor allem bei Kindern.
Weiterhin nennt man ihn auch das Wiesenpflaster. Wobei sich die großen Blätter des Breitwegerichs am besten dafür eignen. Dafür nimmt man ein paar Blätter, zereibt sie in den Händen bis der Saft austritt und legt die Blätter auf Wunden oder Stiche.

Scharbockskraut

Bereits im Februar zu finden

Als eine der ersten Wildpflanzen, die sich nach dem kalten Winter traut zu blühen, ist das Scharbockskraut. Es bildet somit eine der ersten Vitaminquellen.
Es heißt früher behandelte man die gefürchtete Krankheit Skorbut mit Scharbockskraut, aufgrund deren hohen Anteil an Vitamin C.

Sammeln

Du findest das Scharbockskraut in feuchten Laubwäldern, an den Ufern von Wasserstellen und Bächen und auf feuchten Wiesen.
Bevor du sammeln gehst, solltest du ein paar Dinge beachten.
Das Scharbockskraut ist nur in kleinen Mengen zu empfehlen und vor der Blüte zu sammeln. Solltest du diese Pflanze nicht kennen, so gilt es dich von einem erfahrenen Kräuterkundigen beraten zu lassen.