Heidelbeere oder auch Blaubeere

Heidelbeere – Superfood und Heilpflanze

 

Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind mit meinen Eltern in die Heidelbeeren gegangen bin und wie ich es geliebt habe nebenbei zu naschen.
Die Heidelbeeren, oder auch Blaubeeren genannt, schmecken nicht nur lecker, sie liefern uns eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Ganz besonders erwähnenswert ist ihr Gehalt an Anthocyanen. Anthocyane schützen die Frucht
vor UV-Licht und freien Radikalen. Wenn Menschen oder Tiere Heidelbeeren essen, profitieren auch sie von der Wirkung der Farbstoffe. Studien haben gezeigt, dass Anthocyane zu den stärksten Antioxidantien zählen und z. B. gegen Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Alzheimer, Parkinson sowie Krebs wirksam sind.

Heidelbeeren kann man getrocknet ungefähr 1 Jahr aufbewahren.
Sie helfen sehr gut bei Durchfallerkrankungen.  Vor allem für Kinder ein wunderbares Heilmittel, da sie auch gerne gegessen werden.

Kulturheidelbeeren haben im Gegensatz zu der wilden Form einen geringeren Gehalt an Inhaltsstoffen.
Es lohnt sich also selbst loszuziehen und zu sammeln. Nebenbei macht es unheimlich viel Spaß die Natur zu genießen! 😉

Johanniskraut

Johanniskraut

 

Zur Zeit der Sommersonnenwende (21.06.) steht das Johanniskraut in seiner vollen Blüte.
Es ist unsere schönste Sonnenpflanze, ganz durchdrungen von der warmen, lichten Kraft der Sonne.
Das Johanniskraut gehört zu den besten antidepressiven Pflanzen.
Der Hauptwirkstoff, das Hypericin, ist ein rotes Pigment, dass fotosensibilisierende Eigenschaften hat. Somit erhöht es die Lichtempfindlichkeit der Haut, macht uns also empfindsamer für das Licht.
Das erklärt, warum es unserer Seele so gut tut und uns innerlich stärkt.

Auf meiner letzten Kräuterwanderung sammelten wir fleißig die Blüten, um das sogenannte Rot Öl herzustellen. Man verwendet es zum Einreiben bei Sonnenbrand, leichten Verbrennungen,
Rücken-, Nerven-, Muskel- und Menstruationsschmerzen und rheumatischen Schmerzen.
Es eignet sich hervorragend für Massagen und löst Verspannungen auf körperlicher und seelischer Ebene.

Bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten gilt es direkte Sonneneinstrahlung zu meiden.

Holunder

Holunder

 

Wegen seiner heilenden Vielfalt nannte man ihn das „Apothekerkästchen“ der Bauern.

Benannt ist der Holunder nach der Licht- und Fruchtbarkeitsgöttin Holle oder Holda.
Dieser Baum wurde als Schutzbaum in die Nähe der Gehöfte und Bauernhäuser gepflanzt.
Da wo er wächst und sich ansiedelt wird er gebraucht. Er gilt als Sitz der guten Hausgeister und darf deshalb niemals  umgeschlagen werden!
Man sagt auch, das Weiß der Blüten und das Schwarz der Beerenfrüchte symbolisieren das Yin und Yang, die weibliche und männliche Energie, die dieser Baum vereint.

Die Blütendolden mit ihrem betörenden Duft stehen uns gerade in Fülle zur Verfügung.
Es ist ratsam nie alle Blüten eines Strauches zu sammeln. Zum einen, lassen wir der Pflanze immer ausreichend Blüten stehen, damit sie Samen ausbilden kann und zum anderen, damit wir im Herbst die Beeren ernten können.
Aus den Blüten lässt sich ein wohlschmeckender Tee zubereiten. Dafür verwendet man nur die Blüten ohne dem grün. Es empfiehlt sich einen Vorrat für den kommenden Winter anzulegen, in dem man die Blüten trocknet. Die schweißtreibende und schleimlösende Wirkung des Holunderblütentees unterstützt uns bei Erkältungskrankheiten.
Im Herbst sammelt man die reifen, schwarzen Beeren und verarbeitet sie zu Sirup, Mus oder Saft.
Sie besitzen besonders viel Vitamin C und stärken unsere Immunsystem.
Wichtig ist, das man die Beeren nur gekocht verzehrt!

Kräuterwanderung

Kräuterwanderung

 

Am Wochenende erlebte ich eine schöne Zeit bei einer Kräuterwanderung mit meinen Teilnehmern.
Die Wiesen um den Vilbeler Wald schenkten uns Wildkräuter wie Sauerampfer, Spitzwegerich, Löwenzahn, Pimpinelle, Wiesensalbei und Dost. Bei einem kleinen Picknick verarbeiteten wir die Kräuter zu einer leckeren Kräuterbutter. Mit frischem Brot genossen wir in schöner Landschaft die leckeren Kräuter
und die Blüten der Heckenrose verfeinerten unseren Holunderblütentee.

Wenn dein Interesse geweckt ist und du mehr über unsere Pflanzenwelt erfahren möchtest,
dann melde dich über das Kontaktformular oder direkt per email bei mir.

Die nächste Veranstaltung wird voraussichtlich am 20.06. / 21.06.20 stattfinden.

Stärkung der Lunge

Stärkung der Lunge

Kieselsäurehaltige Pflanzen wirken resistenzsteigernd im Lungengewebe. Es werden vermehrt Abwehrzellen gebildet und dies führt zu einem leistungssteigernden Effekt.

Durch monatelange Einnahme von kieselsäurehaltigen Pflanzen lassen sich chronische Erkrankungen der Bronchien sowie langwierige Lungenerkrankungen lindern.

Hierfür eignet sich der Ackerschachtelhalm sehr gut, da er bis zu 10 % Kieselsäure beinhaltet.
Die Kieselsäure ist schwer löslich, deshalb kann sie am besten durch eine Abkochung oder über einen mehrstündigen Kaltauszug von der Pflanze gewonnen werden.
Um am meisten Kieselsäure zu lösen kombiniert man die Methoden. Hierfür verwendet man 1EL getrocknetes Kraut oder 2 Stängel frisches Kraut, setzt es mit ca. 250 ml Wasser über Nacht an und lässt es bedeckt stehen. Am nächsten Tag kocht man das Einweichwasser samt Kraut auf und köchelt es leicht für 30 Minuten, danach abgießen und trinken.
Doch Vorsicht bei Ödemen aufgrund von Herz- oder Nierenschwäche! Aufgrund der diuretischen Wirkung vom Ackerschachtelhalm, sollte es hier nicht angewendet werden.

Verschiedene Wildkräuter wie Vogelmiere, Wegerich oder Brennnessel beinhalten ebenfalls viel Kieselsäure. Man kann sie nahezu über das ganze Jahr sammeln und essen.
Ich biete Kräuterwanderungen an, dort kannst du mehr darüber erfahren.

Waldmeister

Den Waldmeister inmitten des blühenden Bärlauchs zu entdecken, erinnert mich an das Pilze sammeln 😀
Sehr groß ist die Freude, wenn es gelingt!
Ganz zart reckt sich der Waldmeister zwischen dem, sich zurückziehenden Bärlauch hindurch, es scheint so,
als macht dieser Platz für den Waldmeister, um ihm seine Zeit zu geben.

Es heißt, in der vorchristlichen Zeit stopfte man, unter anderem Waldmeister, in die Kissen und Decken von Gebärenden und Wöchnerinnen.
Der Duft sorgte dafür, die Geburt zu erleichtern und stärkte das Herz der Mutter und des Säuglings.
Daher rührt der alte Name „Herzfreude“ für den Waldmeister.

Seine beruhigende Wirkung hilft bei Ängsten und Herzklopfen. Somit eignet er sich besonders als Beigabe zu Schlaf und Nerventees. Er ist auch für seine krampflösende Eigenschaft bekannt und kan bei Leber- und Gallestörungen eingesetzt werden. Das gab ihm auch den Namen Sternleberkraut.

Die berühmte Waldmeisterbowle hat dafür gesorgt, dass das Wissen über seine Heilkraft
nicht verloren gegangen ist.
Für die Waldmeisterbowle sammelt man 10 Triebe vor der Blüte, lässt sie anwelken und bindet sie zusammen.
Den Strauß hängt man für 30 Minuten in einen Liter Weißwein. Doch Vorsicht nicht zu lange ziehen lassen oder überdosieren, denn die Cumarine im Waldmeister wirken gerinnungshemmend.
In der Zwischenzeit löst man 2 EL Zucker in wenig Mineralwasser auf und gibt es zu dem Wein.
Zum Schluss gießt man mit einer Flasche Sekt die Bowle auf und fertig ist ein leckeres Partygetränk.

Weißdorn

Weißdorn

Es heißt früher hätte man Kranke oder durch Sünde verunreinigte Menschen gebeten durch ein Tor aus Weißdornzweigen zu schreiten. So sollte die Krankheit oder das Böse, durch die Dornen des Weißdorns, von den Menschen abgestreift werden.
Es gibt viele Geschichten, die sich um den Weißdorn ranken.  Er strahlt einen ganz besonderen Zauber aus.

Probiere es einmal aus und lege dich unter einen Weißdornstrauch. Seine unzähligen weißen Blüten leuchten derzeit besonders.

Weißdorn ist die Nummer eins, wenn es darum geht, das Herz zu unterstützen. Die Pflanze reguliert die Herztätigkeit, wirkt herzstärkend, blutdrucksenkend, kreislaufstärkend und durchblutungsfördernd. Aber auch bei emotionalen Herzschmerz ist der Weißdorn das Mittel der Wahl.
Man verwendet die Blüten, Blätter und Früchte und bereitet einen Tee daraus.

Diagnose: Das ist psychosomatisch!

Diagnose: Das ist psychosomatisch!

Was ist Psychosomatik?

 

Aus dem griechischen:
Psyche = Seele
Soma = Körper

Wenn als Ursache unserer Symptome psychosomatisch angegeben wird, missverstehen viele den Begriff und deuten ihn so, als würden sie sich die Krankheit einbilden.

Aber das ist damit gar nicht gemeint. Es handelt sich hierbei um echte Beschwerden, die körperlich spürbar sind und nicht auf eine rein organische Ursache zurück zu führen sind, sondern auch auf eine psychische Belastung hinweisen.

Also kein Grund zur Panik! Der Körper spricht mit uns auf verschiedenen Frequenzen und ist fähig auch auf allen Ebenen eine Lösung zu finden.

Ich begleite dich auf deinem Weg der Heilung!